Die Sprache der Meinungsmanipulatoren

Die Sprache der Meinungsmanipulatoren

23.02.2024 – Norbert Häring

23.2.24 | Das stramm auf Nato-Linie agitierenden Nachrichtenportal ntv.de, das uns in den vergangenen Kriegsjahren verlässlich auf Basis ungenannter britischer Geheimdienstkreise über den immer näher rückenden militärischen Sieg der Ukraine über die russischen Invasoren informiert hat, liefert heute mit einer kurzen Meldung ein besonders eindrucksvolles Beispiel dafür, wie man mit manipulativer Wortwahl Stimmung macht.

ntv.de berichtet darüber, dass US-Präsident Biden den russischen Präsidenten Putin öffentlich einen “crazy son of a bitch” nannte, einen “verrückten Hurensohn”, Putins Sprecher Peskow sagte dazu, diese Äußerung sei “wahrscheinlich irgendeine Art des Versuchs, wie ein Hollywood-Cowboy auszusehen”. Die Meldung von ntv dazu war überschrieben mit “+++Peskow beschimpft Biden als “Hollywood-Cowboy”+++”. Dagegen ordnet das Portal Bidens drastische Beleidigung Putins neutral mit dem Wort “bezeichnet” ein und lässt uns noch wissen, dass diese “in der Regel” nicht so drastisch gemeint sei, wie sie klinge.

Bild
n-tv.de unterscheidet am 23.2.2024 säuberlich zwischen “beschimpft” und “bezeichnet”

Mehr von ntv.de

Durchbruch russischer Truppen in der Ukraine derzeit unwahrscheinlich (31.1.23)

Keine Erfolge, kein Zuspruch: London: Nur ein Viertel der Russen unterstützt Ukraine-Krieg (6.12.22)

Russischer Armee wird die Munition knapp (13.10.22)

London sieht Russlands Militär in der Zwickmühle (22.7.22)

 

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ntv.de berichtet darüber, dass US-Präsident Biden den russischen Präsidenten Putin öffentlich einen “crazy son of a bitch” nannte, einen “verrückten Hurensohn”, Putins Sprecher Peskow sagte dazu, diese Äußerung sei “wahrscheinlich irgendeine Art des Versuchs, wie ein Hollywood-Cowboy auszusehen”. Die Meldung von ntv dazu war überschrieben mit “+++Peskow beschimpft Biden als “Hollywood-Cowboy”+++”. Dagegen ordnet das Portal Bidens drastische Beleidigung Putins neutral mit dem Wort “bezeichnet” ein und lässt uns noch wissen, dass diese “in der Regel” nicht so drastisch gemeint sei, wie sie klinge.

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