„Höllenhund“ soll Corona-Angst am Leben erhalten

„Höllenhund“ soll Corona-Angst am Leben erhalten

24.11.2022 – Reitschuster.de

Virus,Ghost,Background,As,A,Halloween,Seasonal,Public,Health,Risk

Von Kai Rebmann

Hunde, die bellen, beißen nicht, heißt es in einer Redensart. Und da die Weisheiten des Volksmundes in aller Regel zumindest einen wahren Kern haben, muss man sich wohl auch vor dem „Höllenhund“ keine allzu großen Sorgen machen. Denn so bedrohlich die Bezeichnung für die neue Corona-Variante BQ.1.1 auch klingen mag, so harmlos scheint der Nachfolger von BQ.5 bei nüchterner Betrachtung der Faktenlage zu sein. Das Robert Koch-Institut (RKI) hindert das aber nicht daran, in seinen Wochenberichten vor einer rasanten Ausbreitung der Mutation zu warnen, deren Name an den Cerberus aus der griechischen Mythologie angelehnt ist. Von einer „Vervierfachung des Anteils in den letzten vier Wochen“ ist da unter anderem die Rede. Das mag zwar stimmen, ist aber trotzdem nicht einmal halb so alarmierend, wie es klingen soll.

Denn: Sowohl die Zahl der Neuinfektionen und die 7-Tage-Inzidenz als auch alle sonstigen Marker sind seit Wochen auf dem Rückzug. Dass all dies mitten im Herbst passiert, wird von den Medien ebenso verschwiegen wie die Tatsache, dass all dies auch noch nahezu ohne irgendwelche Maßnahmen geschieht. Spätestens jetzt müsste die Frage nach der Sinnhaftigkeit von Lockdowns, Schulschließungen und Berufsverboten von Journalisten jeglicher Couleur auf das Schärfste hinterfragt werden. Aber: Fehlanzeige! Stattdessen schwenken die Medien einmal mehr in die Panikmache des RKI und seines obersten Dienstherrn Karl Lauterbach (SPD) ein. Zu den vielleicht traurigsten Beispielen gehört dabei die „Frankfurter Rundschau“ (FR). Fachleute seien „alarmiert“ und „beunruhigt“, heißt es dort gleich in der Überschrift. Oder: „Höllenhund BQ.1.1 verbreitet sich rasant“. Noch ein Beispiel gefällig? Gleich im ersten Absatz warnt die FR, dass die neue Variante „in Europa noch vor Ende November für die nächste große Welle verantwortlich sein wird.“

Heilkraft Werbebanner

amzn

Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Ich schätze meine Leser als erwachsene Menschen und will ihnen unterschiedliche Blickwinkel bieten, damit sie sich selbst eine Meinung bilden können.

Kai Rebmann ist Publizist und Verleger. Er leitet einen Verlag und betreibt einen eigenen Blog.

Bild: Shuttserstock

Mehr von Kai Rebmann auf reitschuster.de

„Höllenhund“ soll Corona-Angst am Leben erhalten

24.11.2022 – Reitschuster.de

Virus,Ghost,Background,As,A,Halloween,Seasonal,Public,Health,Risk

Von Kai Rebmann

Hunde, die bellen, beißen nicht, heißt es in einer Redensart. Und da die Weisheiten des Volksmundes in aller Regel zumindest einen wahren Kern haben, muss man sich wohl auch vor dem „Höllenhund“ keine allzu großen Sorgen machen. Denn so bedrohlich die Bezeichnung für die neue Corona-Variante BQ.1.1 auch klingen mag, so harmlos scheint der Nachfolger von BQ.5 bei nüchterner Betrachtung der Faktenlage zu sein. Das Robert Koch-Institut (RKI) hindert das aber nicht daran, in seinen Wochenberichten vor einer rasanten Ausbreitung der Mutation zu warnen, deren Name an den Cerberus aus der griechischen Mythologie angelehnt ist. Von einer „Vervierfachung des Anteils in den letzten vier Wochen“ ist da unter anderem die Rede. Das mag zwar stimmen, ist aber trotzdem nicht einmal halb so alarmierend, wie es klingen soll.

Denn: Sowohl die Zahl der Neuinfektionen und die 7-Tage-Inzidenz als auch alle sonstigen Marker sind seit Wochen auf dem Rückzug. Dass all dies mitten im Herbst passiert, wird von den Medien ebenso verschwiegen wie die Tatsache, dass all dies auch noch nahezu ohne irgendwelche Maßnahmen geschieht. Spätestens jetzt müsste die Frage nach der Sinnhaftigkeit von Lockdowns, Schulschließungen und Berufsverboten von Journalisten jeglicher Couleur auf das Schärfste hinterfragt werden. Aber: Fehlanzeige! Stattdessen schwenken die Medien einmal mehr in die Panikmache des RKI und seines obersten Dienstherrn Karl Lauterbach (SPD) ein. Zu den vielleicht traurigsten Beispielen gehört dabei die „Frankfurter Rundschau“ (FR). Fachleute seien „alarmiert“ und „beunruhigt“, heißt es dort gleich in der Überschrift. Oder: „Höllenhund BQ.1.1 verbreitet sich rasant“. Noch ein Beispiel gefällig? Gleich im ersten Absatz warnt die FR, dass die neue Variante „in Europa noch vor Ende November für die nächste große Welle verantwortlich sein wird.“

Heilkraft Werbebanner

amzn

Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Ich schätze meine Leser als erwachsene Menschen und will ihnen unterschiedliche Blickwinkel bieten, damit sie sich selbst eine Meinung bilden können.

Kai Rebmann ist Publizist und Verleger. Er leitet einen Verlag und betreibt einen eigenen Blog.

Bild: Shuttserstock

Mehr von Kai Rebmann auf reitschuster.de

Verwandte Beiträge

Komento Comments