Neue Zahlen zu Impfnebenwirkungen: Ketzerei im Bundestag

Neue Zahlen zu Impfnebenwirkungen: Ketzerei im Bundestag

03.09.2022 – Reitschuster.de

Hier geht es direkt zu meinem Video über die Anhörung

Es sind ungewöhnliche und alarmierende Töne, die da in den Räumen des Deutschen Bundestags zu hören sind. Und die sonst vielleicht etwa auf Youtube ein Fall für die Zensur wären – aber das geht schlecht, wenn es sich um eine offizielle, öffentliche Sitzung des Gesundheitsausschusses des Parlaments handelt. Der Datenanalyst Tom Lausen, der erst kürzlich im Interview mit mir von einem massiven Anstieg bestimmter Krankheiten seit Impf-Start warnte, berichtete nun im Hohen Haus über Herz- und Kreislaufprobleme im Hinblick auf Impfnebenwirkungen: Laut IKK Südwest sind bestimmte Diagnosen mit solchen Problemen bis zu zwanzig angestiegen. Von 637.000 Versicherten in den von Lausen untersuchten Daten gab es bis zum dritten Quartal 29.322 Fälle von Impfnebenwirkungen.

Wenn die Zahlen von Lausen hochrechne, würden dies bundesweit über eine Million Fälle von Herz- und Kreislauferkrankungen bedeuten, monierte der Abgeordnete Martin Sichart (AfD) in der Sitzung – und fragte den Vertreter der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Stephan Hofmeister, nach weiteren Daten. Der antwortete, er könne die Analysen von Lausen keinesfalls nachvollziehen. Aus der „kleinen Probe“ ließe sich nichts hochrechnen. Man könne im Detail nicht sagen, was der einzelne Arzt in seiner Diagnose feststelle, es gehe nur um Codes, und der aufgeführte Code sei sehr allgemein und gelte auch für „kleines Unwohlsein“. Man könne eine Detailansicht „dessen, was im Einzelnen beim Patient war, als Kassenärztliche Vereinigung nicht liefern“.

„Warum wollen Sie dem Bundestag die Daten nicht liefern, wenn es sich doch, wie Sie behaupten, um kleine Dinge handelt, könnten Sie doch einen wichtigen Beitrag zur Beruhigung der Bevölkerung haben“, hakte Sichart nach. Hofmeister antwortete nun, die Daten lägen vor, und sie würden auch dem Bundestag vorgelegt. Auf Nachfrage, wann er die Daten dem Bundestag zur Verfügung stellen könnte, antwortete der Ärztefunktionär, er könne keinen genauen Zeitpunkt nennen.

Die Sprecherin der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Henriette Neumeyer, sagte auf Frage Sicharts, wie sich die Zahl der Krankenhausfälle gegenüber der Zeit vor Corona entwickelt hat, dass die Fallzahlen rückläufig sind. Diese Entwicklung halte an. Auf die Frage, wie oft Post-Covid festgestellt wurde, sagte Neumeyer, solche Zahlen lägen ihr aktuell nicht vor.

Sehen Sie sich den ebenso spannenden wie erkenntnisbringenden kurzen Ausschnitt aus der Befragung mit meinem Kommentar hier im Video an.

Bild: Screenshot Youtube
Text: br

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Es sind ungewöhnliche und alarmierende Töne, die da in den Räumen des Deutschen Bundestags zu hören sind. Und die sonst vielleicht etwa auf Youtube ein Fall für die Zensur wären – aber das geht schlecht, wenn es sich um eine offizielle, öffentliche Sitzung des Gesundheitsausschusses des Parlaments handelt. Der Datenanalyst Tom Lausen, der erst kürzlich im Interview mit mir von einem massiven Anstieg bestimmter Krankheiten seit Impf-Start warnte, berichtete nun im Hohen Haus über Herz- und Kreislaufprobleme im Hinblick auf Impfnebenwirkungen: Laut IKK Südwest sind bestimmte Diagnosen mit solchen Problemen bis zu zwanzig angestiegen. Von 637.000 Versicherten in den von Lausen untersuchten Daten gab es bis zum dritten Quartal 29.322 Fälle von Impfnebenwirkungen.

Wenn die Zahlen von Lausen hochrechne, würden dies bundesweit über eine Million Fälle von Herz- und Kreislauferkrankungen bedeuten, monierte der Abgeordnete Martin Sichart (AfD) in der Sitzung – und fragte den Vertreter der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Stephan Hofmeister, nach weiteren Daten. Der antwortete, er könne die Analysen von Lausen keinesfalls nachvollziehen. Aus der „kleinen Probe“ ließe sich nichts hochrechnen. Man könne im Detail nicht sagen, was der einzelne Arzt in seiner Diagnose feststelle, es gehe nur um Codes, und der aufgeführte Code sei sehr allgemein und gelte auch für „kleines Unwohlsein“. Man könne eine Detailansicht „dessen, was im Einzelnen beim Patient war, als Kassenärztliche Vereinigung nicht liefern“.

„Warum wollen Sie dem Bundestag die Daten nicht liefern, wenn es sich doch, wie Sie behaupten, um kleine Dinge handelt, könnten Sie doch einen wichtigen Beitrag zur Beruhigung der Bevölkerung haben“, hakte Sichart nach. Hofmeister antwortete nun, die Daten lägen vor, und sie würden auch dem Bundestag vorgelegt. Auf Nachfrage, wann er die Daten dem Bundestag zur Verfügung stellen könnte, antwortete der Ärztefunktionär, er könne keinen genauen Zeitpunkt nennen.

Die Sprecherin der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Henriette Neumeyer, sagte auf Frage Sicharts, wie sich die Zahl der Krankenhausfälle gegenüber der Zeit vor Corona entwickelt hat, dass die Fallzahlen rückläufig sind. Diese Entwicklung halte an. Auf die Frage, wie oft Post-Covid festgestellt wurde, sagte Neumeyer, solche Zahlen lägen ihr aktuell nicht vor.

Sehen Sie sich den ebenso spannenden wie erkenntnisbringenden kurzen Ausschnitt aus der Befragung mit meinem Kommentar hier im Video an.

Bild: Screenshot Youtube
Text: br

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