Wie in Nordkorea – Tagesschau-Moderatorin spricht Habeck heilig

Wie in Nordkorea – Tagesschau-Moderatorin spricht Habeck heilig

21.09.2022 – Reitschuster.de

Kiel,,Germany,,July,31,,2021,Today,Bündnis90,-,Die,Grünen

Die Realität übertrifft mit Siebenmeilen-Stiefeln jegliche Satire. Eigentlich hatte ich gedacht, nichts könne mich mehr überraschen wenn es um Bauchpinselei von Journalisten geht, nachdem ich einen Artikel von T-Online Chefredakteur Florian Harms gelesen hatte. Im Jahr 2020 lobpreiste der frühere Spiegel-Mann in einer als Artikel getarnten Ikonenmalerei Angela Merkel als „Licht in der Finsternis“. Wie Kollegen so etwas schreiben können, ohne vor Scham im Boden des Berliner Regierungsviertels zu versinken, ist mir ein Rätsel (dabei ist viel wahrscheinlicher als ein solches Versinken, dass sie sich auf einem Sessel als Regierungssprecher wiederfinden).

Und jetzt das! Auf der nach oben offenen Richterskala der Einschleimerei bei Regierenden hat Tagesthemen-Moderatorin Aline Abboud einen neuen Rekord abgeliefert. Ihr Video ist nichts anderes als eine Liebeserklärung an Habeck. Eine Heiligsprechung. Die sich kein bisschen für die Realität interessiert. Im Gegenteil: Die sie dreist negiert. Obwohl Habecks Beliebtheitswerte nachweislich deutlich gesunken sind, und er im Popularitäts-Ranking von INSA auf Platz sechs abrutschte, sagte sein als Journalistin getarntes Groupie Abboud am 14. September bei „funk“, einem Gemeinschaftsprojekt von ARD und ZDF: „Kaum einer in der Politik ist so beliebt wie er hier.“ Mit hingebungsvollem Blick, so als warte sie darauf, von dem Angebeteten selbst erlöst zu werden, sagt Abboud, er sei ein „Macher, einer, der Sachen anpackt.“ Das komme, so die gebührenfinanzierte Journalistin, „offenbar gut an, obwohl er gerade vor Mega-Herausforderungen steht.“

Habeck sei ein „neuer Politiker-Typ“, sagt Abboud schwärmerisch. Und dann weiter: „Inwiefern ist Habeck wirklich ein ganz anderer Politiker als alle anderen?“. Das ist das Niveau von verliebten Teenagern, die ein Idol anbeten – hat aber in zwangsfinanzierten Medien nichts verloren. Ich musste da sofort an die Sowjetunion denken, in der die Propaganda anfangs genau in solchem Duktus von den Revolutionären schwärmte.

Ich könnte nun lange die Heiligsprechung hier zitieren und kommentieren. Aber ich will Sie verschonen. Wenn Sie nervenstark sind und es Ihnen nicht über Gebühr auf den Blutdruck schlägt, dass Sie für all das auch noch Gebühren bezahlen müssen, sehen Sie sich den Auftritt selbst an.

Die Höhepunkte des Zusammenschnitts:

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Und hier der gesamte Auftritt, für besonders Geduldige:

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Die Lobeshymne ist derart peinlich und überbordend, dass man fast denkt, es kann nur ein Nachruf sein – denn nur da soll ja nichts Schlechtes stehen. Doch auch für einen Nachruf wäre der Auftritt zu schwärmerisch.

Abboud beweist einmal mehr, dass die Zwangsgebühren eigentlich als Parteispende für die Grünen von der Steuer absetzbar sein müssten.

Mein aktuelles Video:

Zehntausende gehen gegen Bundesregierung auf die Straße……und die Medien verschleiern es geschickt:

Bild: penofoto/Shutterstock

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Die Realität übertrifft mit Siebenmeilen-Stiefeln jegliche Satire. Eigentlich hatte ich gedacht, nichts könne mich mehr überraschen wenn es um Bauchpinselei von Journalisten geht, nachdem ich einen Artikel von T-Online Chefredakteur Florian Harms gelesen hatte. Im Jahr 2020 lobpreiste der frühere Spiegel-Mann in einer als Artikel getarnten Ikonenmalerei Angela Merkel als „Licht in der Finsternis“. Wie Kollegen so etwas schreiben können, ohne vor Scham im Boden des Berliner Regierungsviertels zu versinken, ist mir ein Rätsel (dabei ist viel wahrscheinlicher als ein solches Versinken, dass sie sich auf einem Sessel als Regierungssprecher wiederfinden).

Und jetzt das! Auf der nach oben offenen Richterskala der Einschleimerei bei Regierenden hat Tagesthemen-Moderatorin Aline Abboud einen neuen Rekord abgeliefert. Ihr Video ist nichts anderes als eine Liebeserklärung an Habeck. Eine Heiligsprechung. Die sich kein bisschen für die Realität interessiert. Im Gegenteil: Die sie dreist negiert. Obwohl Habecks Beliebtheitswerte nachweislich deutlich gesunken sind, und er im Popularitäts-Ranking von INSA auf Platz sechs abrutschte, sagte sein als Journalistin getarntes Groupie Abboud am 14. September bei „funk“, einem Gemeinschaftsprojekt von ARD und ZDF: „Kaum einer in der Politik ist so beliebt wie er hier.“ Mit hingebungsvollem Blick, so als warte sie darauf, von dem Angebeteten selbst erlöst zu werden, sagt Abboud, er sei ein „Macher, einer, der Sachen anpackt.“ Das komme, so die gebührenfinanzierte Journalistin, „offenbar gut an, obwohl er gerade vor Mega-Herausforderungen steht.“

Habeck sei ein „neuer Politiker-Typ“, sagt Abboud schwärmerisch. Und dann weiter: „Inwiefern ist Habeck wirklich ein ganz anderer Politiker als alle anderen?“. Das ist das Niveau von verliebten Teenagern, die ein Idol anbeten – hat aber in zwangsfinanzierten Medien nichts verloren. Ich musste da sofort an die Sowjetunion denken, in der die Propaganda anfangs genau in solchem Duktus von den Revolutionären schwärmte.

Ich könnte nun lange die Heiligsprechung hier zitieren und kommentieren. Aber ich will Sie verschonen. Wenn Sie nervenstark sind und es Ihnen nicht über Gebühr auf den Blutdruck schlägt, dass Sie für all das auch noch Gebühren bezahlen müssen, sehen Sie sich den Auftritt selbst an.

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Die Lobeshymne ist derart peinlich und überbordend, dass man fast denkt, es kann nur ein Nachruf sein – denn nur da soll ja nichts Schlechtes stehen. Doch auch für einen Nachruf wäre der Auftritt zu schwärmerisch.

Abboud beweist einmal mehr, dass die Zwangsgebühren eigentlich als Parteispende für die Grünen von der Steuer absetzbar sein müssten.

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Bild: penofoto/Shutterstock

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